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EU Köpfe :::

Marie Kochtova, 80 Jahre alt, Verkäuferin in einem Tante-Emma-Laden der böhmischen Kleinstadt Lysa nad Labem rund 35 Kilometer nordöstlich von Prag..."Die Europäische Union sollte uns helfen, aber ich merke davon wenig. Wir als Privatmenschen oder als Kleinunternehmer bekommen keine Hilfe von der EU und fühlen uns eher wie gerupft. Die fressen uns, wir bekommen nichts. Reisen können wir auch nicht mehr, und daher helfen uns diese Vorteile der EU nicht - wie der Euro und ein grenzenloses Reisen in Europa. Aber sagen wir einfach: Die EU und das alles, das passt uns schon. Natürlich gehe ich zu den Europawahlen am 5./6. Juni - das muß man doch. Damit dort auch etwas von uns ist. So haben wir die Möglichkeit, unsere Leute in das EU-Parlament zu bekommen. Damit das Ganze irgendwie gut ausgeht. Jetzt gerade schreibt der (bürgerliche Ex-Regierungschef Mirek) Topolanek "Wählt mich", der (sozialdemokratische Oppositionsführer Jiri) Paroubek war auch in Nymburk auf einer Wahlveranstaltung. Natürlich wünschen wir ihnen Erfolg, weil es junge Leute sind...Wenn wir schon in der EU sind, muß man das auch unterstützen - da kann man jetzt nichts anderes mehr machen. Von dem neugewählten EU-Parlament erwarte ich, dass alles besser wird und dass die Politiker sich zu den Bürgern normal verhalten - mehr ist nicht notwendig."

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PORTRAITS //
Marie Kochtova, 80 Jahre alt, Verkäuferin in einem Tante-Emma-Laden der böhmischen Kleinstadt Lysa nad Labem rund 35 Kilometer nordöstlich von Prag..."Die Europäische Union sollte uns helfen, aber ich merke davon wenig. Wir als Privatmenschen oder als Kleinunternehmer bekommen keine Hilfe von der EU und fühlen uns eher wie gerupft. Die fressen uns, wir bekommen nichts. Reisen können wir auch nicht mehr, und daher helfen uns diese Vorteile der EU nicht - wie der Euro und ein grenzenloses Reisen in Europa. Aber sagen wir einfach: Die EU und das alles, das passt uns schon. Natürlich gehe ich zu den Europawahlen am 5./6. Juni - das muß man doch. Damit dort auch etwas von uns ist. So haben wir die Möglichkeit, unsere Leute in das EU-Parlament zu bekommen. Damit das Ganze irgendwie gut ausgeht. Jetzt gerade schreibt der (bürgerliche Ex-Regierungschef Mirek) Topolanek "Wählt mich", der (sozialdemokratische Oppositionsführer Jiri) Paroubek war auch in Nymburk auf einer Wahlveranstaltung. Natürlich wünschen wir ihnen Erfolg, weil es junge Leute sind...Wenn wir schon in der EU sind, muß man das auch unterstützen - da kann man jetzt nichts anderes mehr machen. Von dem neugewählten EU-Parlament erwarte ich, dass alles besser wird und dass die Politiker sich zu den Bürgern normal verhalten - mehr ist nicht notwendig."